Dawai! Dawai!

Dsarenreich

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Cosseken

Der Dsar hat uns Cosseken nicht ohne Grund zu seinem Arm gemacht. Er weiß, dass wir die besten Kämpfer sind. Niemand hat soviel Mut wie wir, niemand kennt den Geschmack der Schlacht besser als wir. Aber wir bestellen auch das Feld und bringen reiche Ernte heim. Vodgorod ohne die Cosseken?! Ein Land ohne Arme und ohne Nahrung!

 

Volksstamm aus Elansk, als Wehrbauern dem Dsaren unterstellt. Die Cossêcken sind stolz auf ihre Vorfahren, die sich als ehemalige leibeigene Bauern die Freiheit erkämpft haben. Verschwiegen wird dabei, dass auch viele flüchtige Räuber unter ihren Vorfahren sind. Durch die ständigen Angriffe auf ihre Dörfer durch Syhnal und räuberischen Banden haben die Cossêcken früh gelernt sich zu verteidigen wobei jeder Dorfbewohner zu einer Waffe griff um sich zur Wehr zu setzen. Diese Grundhaltung hat sich bis heute erhalten.
Dabei kämpfen die Cossêcken grundsätzlich ohne Fernkampfwaffen, da diese Waffen in den dicht bewaldeten Gebieten Elansk sich als relativ wirkungslos erwiesen hatten.

Durch die Vernichtung der Elaniten in Elansk gibt es unter den Cossêcken keine Familie mit der Gabe Elanas. Über den Lauf der Geschichte hat sich aus dieser kompletten Abwesenheit von Magie und Biserika eine regelrechte Abneigung gegenüber Magie bei den Cossêcken ausgebildet und in eine tiefe Abergläubigkeit gewandelt. Man sagt, dass es grosses Unglück bringt sich mit Magie einzulassen und die Cossêcken nur deswegen so lange überlebt hätten, weil sie sich davon fernhalten.

Durch ihre Geschichte ist das Freiheitsideal bei den Cossêcken einer ihrer elementarsten Wesenszüge, was sich auch in der Wahl des ersten Bojaren Tarassowitch Bulbakov durch die Cossêcken wiederspiegelt. Bis heute wird der Vertreter der Cossêcken durch die Ältesten der Dörfer gewählt und trägt den Ehrentitel Taras.
Ihr Auftreten ist meist wild und kriegerisch, sie gehen keinem Konflikt aus dem Weg und sind gefürchtete Kämpfer. Ebenso wild sind ihre Tänze und Feiern nach geschlagener Schlacht.