Dawai! Dawai!

Dsarenreich

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Die Lage heute

266 nach der Schlacht

Die Schreiber verzeichnen das Jahr 266 nach der großen Schlacht, die Schneeschmelze setze dieses Jahr früher ein und Vodgorod freute sich auf einen fruchtbaren Sommer. Aber es sollte gänzlich anders kommen…
Kaum waren die ersten Pässe in Kalinistan und Helsk wieder passierbar drängte eine bisher nie gekannte Zahl an Truppen aus Wisznirod in das Land des langen Winters. Ihr Angriff kam so schnell und hart, dass die Truppen des Dsar ihnen nur wenig entgegen zusetzen hatten. Schwer gerüstete Kämpfer betraten das Land des langen Winters und mit ihnen Wesen, wie sie nur ein Höllenschlund gebären konnte. Die beiden großen Festungen Dros Valeran und Dros Tiraz wurden zu Inseln des Widerstandes in einem Meer von Blut und Krieg. Landstriche, die noch im Winter kaum ein Tier betreten hatte, waren nun von Kriegslagern mit der Flagge Wisznirods besetzt. Einzig der schmale Weg nach Helsk wurde von einer tapferen Truppe Ryt gegen jede Angriffswelle gehalten und sorgte dafür, dass das Boyankar im Osten nicht abgeschnitten wurde.

In der Hauptstadt Frati Oras wurden Pläne geschmiedet und Truppen mobilisiert, aber der Weg in den Osten war schwer durch die überfluteten Flüsse und schlammigen Wiesen.

Sollten die Gelehrten später vom Anbruch des dritten Zeitalters sprechen?

261 nach der Schlacht

Vor wenigen Monden kam es zur Wlad Verschwörung bei der ein abtrünniger Boyar namens Wlad Noriwjesch Tzechem mittels eines dämonischen Verrats versucht hat die Macht in Vodgorod an sich zu reißen. Der Plan wurde von der damaligen Großmeisterin der Rytsar aufgedeckt und konnte verhindert werden. Wlad entkam und viele in der Bevölkerung vermuten, er sei ins verfeindete Wisznirod geflüchtet.

Die Großmeisterin Nastya wurde bald darauf als neue Dsarin gekrönt, da sie die nächste in der Erbfolge ist. Die Lage in Vodgorod ist allerdings immer noch angespannt. Die Khanin Ruslana hat einige Stämme unter ihrem Banner versammelt und man sagt, dass sie Vodgorod den Kampf angesagt hat. An den Grenzen zu Wisznirod kommt es immer häufiger zu Gefechten und kaum ein Tag vergeht, dass die Krieger aus den Festen Dros Tiraz und Dros Valeran nicht ausrücken müssen, oder die Grenzwächter der Schidzar Zwischenfälle vermelden.

Positiv entwickelt sich die diplomatische Situation mit anderen Ländern, so gibt es die ersten Kontakte zu Bretonien und Angorakahn. Alle blicken auf die Dsarin und wie sie ihr neues Amt meistern wird.