Dawai! Dawai!

Dsarenreich

Archiv

Der Krieg der Schneeschmelze – Die ersten sechs Monde

Ledj monow 266 n.S.

Mit einsetzender Schneeschmelze drängen die Truppen der Verräter ohne Vorwarnung über die Pässe. Die vodgodischen Truppen an den Grenzen halten dem Feind stand. Die Festungen Dros Valeran und Dros Tiraz werden in volle Bereitschaft versetzt. Ungewöhnlich ist, dass die feindlichen Truppen an mehreren Pässen gleichzeitig angreifen und sich nicht auf wenige Orte konzentrieren.

Sumrij monow

Eine harte Zeit liegt hinter den Grenztruppen der Dsar, denn der Feind greift mit nie gekannter Macht an. Die ersten kleinen Posten mussten aufgegeben werden und die vodgodischen Truppen formieren sich neu in Helsk und Kalinistan. Späher berichten von großen Truppenbewegungen jenseits der Grenzen.

Harwâs monow

Beim ersten Vollmond des Harwâs drängen die Truppen Wisznirods in nie gekannter Zahl über die Pässe. Begleitet werden sie von Tiermenschen und anderen Ausgeburten des Abgrunds. Ihre Ernte ist hart und blutig, viele tapfere Vodgoden verlieren ihr Leben im Kampf gegen die Verräter und die feindlichen Truppen können nicht mehr aufgehalten werden. Die Pässe werden überrannt und die grenznahen Gebiete von Wisznirod eingenommen. Die schwarze Flagge mit der Alkonost weht auf vodgodischen Gebiet.

Kjolt monow

Die Dsar lässt in ganz Vodgorod Truppen ausheben und schickt sie gen Osten. Weitere Gebiete fallen in die Hände des Feindes und die erste Schlacht findet direkt an der Feste Dros Tiraz statt. Während die Mauer in Kalinistan die Feinde noch aufhält, gerät Helsk immer mehr unter Druck. Boten werden in die ganze bekannte Welt entsandt, um Vodgoden auf die Lage in der Heimat aufmerksam zu machen und Unterstützung zu gewinnen.

Vodj Monow

Der erste Schnee hält die Feinde nicht auf und ihr Angriff geht ungebremst weiter. Die feindlichen Truppen haben den Wall in Kalinistan umgangen und versuchen ihren Weg auf das Haupttor in Dros Valeran zu machen. Eine Öffnung des Tores würde den Verrätern ungehinderten Zugang nach Vodgorod geben. Die ersten Familien verlassen ihre Höfe, um Schutz in Landesinneren zu suchen. Eine Spur aus Tränen, Blut und Zorn zieht sich durch den frisch gefallenen Schnee.

Diesew Monow

Das Haus Melarikjev hat eine Vermutung, was hinter diesem Feldzug stecken könnte und macht sich auf die Suche nach der Fjodor Slava. Durch die Wirren des Krieges fällt ihre Vermutung auf wenig fruchtbaren Boden und Vodgorod sucht sein Heil in tapferen Männern und Frauen. Die Schneestürme verlangsamen den Feldzug zwar, aber dennoch gewinnt der Feind weiter an Boden. Die großen Festungen werden zu Inseln im blutigen Schnee und können nur noch über unterirdische Gänge versorgt werden.

Klât Monow

Mit der Zeit der Straßenlosigkeit kommt auch der Krieg immer mehr zum erliegen, aber es klar, dass dies nicht das Ende ist. Die Truppen auf beiden Seiten sammeln und es kommt zu einzelnen kleinen Scharmützeln. Einer feindlichen Truppe gelingt es durch einen schmalen Felsspalt weit ins Land einzudringen, nur die Kampftruppe Komarov steht ihnen entgegen.

Comments are closed.