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		<title><![CDATA[Vodgorod Forum - Alle Foren]]></title>
		<link>http://www.vodgorod.de/forum/</link>
		<description><![CDATA[Vodgorod Forum - http://www.vodgorod.de/forum]]></description>
		<pubDate>Sat, 19 May 2012 15:46:37 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Waldritter e.V. - Mai 2012]]></title>
			<link>http://www.vodgorod.de/forum/showthread.php?tid=3783</link>
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 17:41:56 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.vodgorod.de/forum/showthread.php?tid=3783</guid>
			<description><![CDATA[Meine verehrtes Schwesterlein Kadima hat mit ihren Kids ein Schulprojekt mit den Waldrittern durchgeführt. Den Kleinen hat es Mordsspaß gemacht...<br />
Und brauchen wir nicht noch viele, viele neue Siedler im Lehen Ursograd? <img src="images/smilies/wink.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Wink" title="Wink" /><br />
<br />
<a href="http://flickr.com/gp/78422062@N04/Np8pkY" target="_blank">http://flickr.com/gp/78422062@N04/Np8pkY</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Meine verehrtes Schwesterlein Kadima hat mit ihren Kids ein Schulprojekt mit den Waldrittern durchgeführt. Den Kleinen hat es Mordsspaß gemacht...<br />
Und brauchen wir nicht noch viele, viele neue Siedler im Lehen Ursograd? <img src="images/smilies/wink.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Wink" title="Wink" /><br />
<br />
<a href="http://flickr.com/gp/78422062@N04/Np8pkY" target="_blank">http://flickr.com/gp/78422062@N04/Np8pkY</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Days of Conflict - April 2012]]></title>
			<link>http://www.vodgorod.de/forum/showthread.php?tid=3782</link>
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 17:38:37 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.vodgorod.de/forum/showthread.php?tid=3782</guid>
			<description><![CDATA[Und wo ich schon dabei bin... Days of Conflict, Ende April auf der Bilstein...<br />
Twilight at it´s best...  <img src="images/smilies/wink.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Wink" title="Wink" /><br />
<br />
<a href="http://flickr.com/gp/78422062@N04/8dY309" target="_blank">http://flickr.com/gp/78422062@N04/8dY309</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Und wo ich schon dabei bin... Days of Conflict, Ende April auf der Bilstein...<br />
Twilight at it´s best...  <img src="images/smilies/wink.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Wink" title="Wink" /><br />
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<a href="http://flickr.com/gp/78422062@N04/8dY309" target="_blank">http://flickr.com/gp/78422062@N04/8dY309</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Vinland XI - März 2012]]></title>
			<link>http://www.vodgorod.de/forum/showthread.php?tid=3781</link>
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 17:36:13 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.vodgorod.de/forum/showthread.php?tid=3781</guid>
			<description><![CDATA[Das Vinland XI hat ja schon Ende März stattgefunden... aber ich entschuldige das mal mit der üblichen Frühjahrsträgheit, (k)einen Bericht zu verfassen...<br />
<br />
Heisst es nicht in Vodogorod, eine Ikone des Ursun sagt mehr als 1000 Worte? In diesem Sinne...<br />
<a href="http://flickr.com/gp/78422062@N04/84D917" target="_blank">http://flickr.com/gp/78422062@N04/84D917</a><br />
<br />
<img src="images/smilies/biggrin.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Big Grin" title="Big Grin" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Vinland XI hat ja schon Ende März stattgefunden... aber ich entschuldige das mal mit der üblichen Frühjahrsträgheit, (k)einen Bericht zu verfassen...<br />
<br />
Heisst es nicht in Vodogorod, eine Ikone des Ursun sagt mehr als 1000 Worte? In diesem Sinne...<br />
<a href="http://flickr.com/gp/78422062@N04/84D917" target="_blank">http://flickr.com/gp/78422062@N04/84D917</a><br />
<br />
<img src="images/smilies/biggrin.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Big Grin" title="Big Grin" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Marturien 1 - Das Buch der Gefallenen]]></title>
			<link>http://www.vodgorod.de/forum/showthread.php?tid=3780</link>
			<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 14:15:51 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.vodgorod.de/forum/showthread.php?tid=3780</guid>
			<description><![CDATA[Auf vielfachen Wunsch^^ hier schonmal mein Bericht zum Con:<br />
<br />
Was: Abenteuer-Con (Mittelalterfantasy) auf Marturien-Hintergrund, Vollverpflegung für SC 79 Euronen<br />
<br />
Wann: 20. - 22.04.2012<br />
<br />
Wer war mit: Creo, Nalim, Katla, Eric (Seraphin - den zähl ich mal mit, ist eh schon halb assimiliert)^^ und meiner einer<br />
<br />
Wo: Pfadfinderzentrum Lilienwald, 61184 Karben-Petterweil<br />
<br />
Unterbringung in kleinen Fachwerkhütten, NSC im großen Fachwerkhaupthaus. Das Gelände fand ich sehr schön, alles recht ambientich und vor allem sehr weitläufig (was ich an dem verdammten Muskelkater merke -.-) mitten im Grünen gelegen.<br />
<br />
Worum gings: Meister Grimbold mit Gefolge hat zu einer Totenfeier geladen, in deren Rahmen die Gebeine der auf Mythodea gefallenen Marturier verbrannt, und deren Namen in das Buch der Gefallenen eingetragen werden sollen. Es stellte sich dann heraus, dass es den Marturiern nicht möglich ist aus einer Zwischenwelt, in der die Toten als Geister existieren, herauszukommen, wenn ihre Namen nicht in das Buch eingetragen werden. <br />
<br />
Dann tauchten noch weitere kleine Döschen mit Gebeinen weiterer Toter Marturier auf, die an diesem Ort vor langer Zeit gegen einen mächtigen Feind zu kämpfen hatten und verloren haben. Mit diesen Geistern konnte man auch in Kontakt treten, haben wir auch gemacht. Soweit ich das mitbekommen habe, habe die aber eher in Rätseln gesprochen, wollten aber wohl in das Buch eingetragen werden um erlöst zu sein.<br />
<br />
Dann gabs da merkwürdige Pilzgewächse die furchtbar gestunken haben, zumindest bei genügend Abstand, kam man näher rochs auf einmal ziehmlich lecker, Nalim kann hier sicherlich ausführlicher Auskunft geben <img src="images/smilies/wink.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Wink" title="Wink" />)<br />
Hatte man allerdings davon gegessen, verwandelte man sich ziehmlich schnell in eine von grünem Pilz überzogene Puppe mit Nabelschnur zum Hauptpilz.<br />
<br />
Vor diesem Pilzgewächs und noch an anderen Orten auf dem Gelände gabs kleine Säulen, die sich am Ende als jeweils einem Element zugehörig entpuppten. Alle waren heile, nur die Feuersäule nicht. Um die wieder in Gang zu bringen wurde ein Ritual veranstaltet. Creo und Eric riefen die marturische Feuergöttin an, der Barde sang ein Feuerliedchen, einige Damen tanzten im Kreis um die Säule und schwupp-di-wupp: Creo musste "nur" ein viertel ihrer Magie opfern und zusammen mit Eric leichte Verbrennungen ertragen dann war das Ding wieder ganz und der Pilz verbrutzelt.^^<br />
<br />
Zwischendrin wurde auch immermal angegriffen, woher die jetzt aber genau kamen kann ich gar nicht sagen^^ Witzig fand ich, dass bei jedem Angriff erstmal mindestens drei Leute "Katharina lauf!!" gebrüllt haben <img src="images/smilies/biggrin.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Big Grin" title="Big Grin" /><br />
<br />
Ansonsten saß man in der doch recht großen, schön dekorierten Taverne. Das Essen war super und reichlich (aber natürlich nix gegen den Koch der Dsar <img src="images/smilies/wink.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Wink" title="Wink" />). Das Frühstück am Samstag war ein bissi verspätet.<br />
<br />
Ich persönlich fand den Con sehr schön, hatte ne Menge spaß beim plotten <img src="images/smilies/wink.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Wink" title="Wink" />) Dann wurde m vorbeigehen das endgültige Zeichen der Biserica erfunden und Kathrinchen wird wohl ihr heil in der Kirche suchen, dazu mehr demnächst... <img src="images/smilies/wink.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Wink" title="Wink" /><br />
Ach, meinen ersten selbst verursachten Toten hab ich zu vermelden! War allerdings eher ein versehen^^ und geblutet hat auch keiner! <img src="images/smilies/wink.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Wink" title="Wink" /><br />
<br />
Hach es gibt noch so viel mehr zu erzählen, aber das is mir grad alles antfallen^^<br />
<br />
Fotos gibts derzeit auf Facebook in der Marturien e.V. Gruppe und demnächst wohl noch im Marturienforum.<br />
<br />
Bis bald <img src="images/smilies/smile.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Smile" title="Smile" /><br />
<br />
Katja <img src="images/smilies/smile.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Smile" title="Smile" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Auf vielfachen Wunsch^^ hier schonmal mein Bericht zum Con:<br />
<br />
Was: Abenteuer-Con (Mittelalterfantasy) auf Marturien-Hintergrund, Vollverpflegung für SC 79 Euronen<br />
<br />
Wann: 20. - 22.04.2012<br />
<br />
Wer war mit: Creo, Nalim, Katla, Eric (Seraphin - den zähl ich mal mit, ist eh schon halb assimiliert)^^ und meiner einer<br />
<br />
Wo: Pfadfinderzentrum Lilienwald, 61184 Karben-Petterweil<br />
<br />
Unterbringung in kleinen Fachwerkhütten, NSC im großen Fachwerkhaupthaus. Das Gelände fand ich sehr schön, alles recht ambientich und vor allem sehr weitläufig (was ich an dem verdammten Muskelkater merke -.-) mitten im Grünen gelegen.<br />
<br />
Worum gings: Meister Grimbold mit Gefolge hat zu einer Totenfeier geladen, in deren Rahmen die Gebeine der auf Mythodea gefallenen Marturier verbrannt, und deren Namen in das Buch der Gefallenen eingetragen werden sollen. Es stellte sich dann heraus, dass es den Marturiern nicht möglich ist aus einer Zwischenwelt, in der die Toten als Geister existieren, herauszukommen, wenn ihre Namen nicht in das Buch eingetragen werden. <br />
<br />
Dann tauchten noch weitere kleine Döschen mit Gebeinen weiterer Toter Marturier auf, die an diesem Ort vor langer Zeit gegen einen mächtigen Feind zu kämpfen hatten und verloren haben. Mit diesen Geistern konnte man auch in Kontakt treten, haben wir auch gemacht. Soweit ich das mitbekommen habe, habe die aber eher in Rätseln gesprochen, wollten aber wohl in das Buch eingetragen werden um erlöst zu sein.<br />
<br />
Dann gabs da merkwürdige Pilzgewächse die furchtbar gestunken haben, zumindest bei genügend Abstand, kam man näher rochs auf einmal ziehmlich lecker, Nalim kann hier sicherlich ausführlicher Auskunft geben <img src="images/smilies/wink.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Wink" title="Wink" />)<br />
Hatte man allerdings davon gegessen, verwandelte man sich ziehmlich schnell in eine von grünem Pilz überzogene Puppe mit Nabelschnur zum Hauptpilz.<br />
<br />
Vor diesem Pilzgewächs und noch an anderen Orten auf dem Gelände gabs kleine Säulen, die sich am Ende als jeweils einem Element zugehörig entpuppten. Alle waren heile, nur die Feuersäule nicht. Um die wieder in Gang zu bringen wurde ein Ritual veranstaltet. Creo und Eric riefen die marturische Feuergöttin an, der Barde sang ein Feuerliedchen, einige Damen tanzten im Kreis um die Säule und schwupp-di-wupp: Creo musste "nur" ein viertel ihrer Magie opfern und zusammen mit Eric leichte Verbrennungen ertragen dann war das Ding wieder ganz und der Pilz verbrutzelt.^^<br />
<br />
Zwischendrin wurde auch immermal angegriffen, woher die jetzt aber genau kamen kann ich gar nicht sagen^^ Witzig fand ich, dass bei jedem Angriff erstmal mindestens drei Leute "Katharina lauf!!" gebrüllt haben <img src="images/smilies/biggrin.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Big Grin" title="Big Grin" /><br />
<br />
Ansonsten saß man in der doch recht großen, schön dekorierten Taverne. Das Essen war super und reichlich (aber natürlich nix gegen den Koch der Dsar <img src="images/smilies/wink.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Wink" title="Wink" />). Das Frühstück am Samstag war ein bissi verspätet.<br />
<br />
Ich persönlich fand den Con sehr schön, hatte ne Menge spaß beim plotten <img src="images/smilies/wink.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Wink" title="Wink" />) Dann wurde m vorbeigehen das endgültige Zeichen der Biserica erfunden und Kathrinchen wird wohl ihr heil in der Kirche suchen, dazu mehr demnächst... <img src="images/smilies/wink.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Wink" title="Wink" /><br />
Ach, meinen ersten selbst verursachten Toten hab ich zu vermelden! War allerdings eher ein versehen^^ und geblutet hat auch keiner! <img src="images/smilies/wink.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Wink" title="Wink" /><br />
<br />
Hach es gibt noch so viel mehr zu erzählen, aber das is mir grad alles antfallen^^<br />
<br />
Fotos gibts derzeit auf Facebook in der Marturien e.V. Gruppe und demnächst wohl noch im Marturienforum.<br />
<br />
Bis bald <img src="images/smilies/smile.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Smile" title="Smile" /><br />
<br />
Katja <img src="images/smilies/smile.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Smile" title="Smile" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Winterpalast der Dsar]]></title>
			<link>http://www.vodgorod.de/forum/showthread.php?tid=3779</link>
			<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 19:10:55 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.vodgorod.de/forum/showthread.php?tid=3779</guid>
			<description><![CDATA[zeichnet sich durch seine Einfachheit und Bescheidenheit aus.<br />
<br />
<img src="http://farm9.staticflickr.com/8147/6964314036_c0b7230281_c.jpg" border="0" alt="[Bild: 6964314036_c0b7230281_c.jpg]" /><br />
<br />
Drei Tage St. Petersburg sind entschieden zu wenig und ich habe eine neue Lieblingsstadt. Das Bild zeigt die Ermitage, den "kleinen" Rückzugsort von Katharina II, in der sie Kunst sammelte. Sehr erfolgreich Kunst sammelte, es ist heute die größte Kunstsammlung der Welt.<br />
<br />
Und ja, ich habe noch unendlich viele weitere Bilder <img src="images/smilies/smile.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Smile" title="Smile" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[zeichnet sich durch seine Einfachheit und Bescheidenheit aus.<br />
<br />
<img src="http://farm9.staticflickr.com/8147/6964314036_c0b7230281_c.jpg" border="0" alt="[Bild: 6964314036_c0b7230281_c.jpg]" /><br />
<br />
Drei Tage St. Petersburg sind entschieden zu wenig und ich habe eine neue Lieblingsstadt. Das Bild zeigt die Ermitage, den "kleinen" Rückzugsort von Katharina II, in der sie Kunst sammelte. Sehr erfolgreich Kunst sammelte, es ist heute die größte Kunstsammlung der Welt.<br />
<br />
Und ja, ich habe noch unendlich viele weitere Bilder <img src="images/smilies/smile.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Smile" title="Smile" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Zeitmeister Taverne]]></title>
			<link>http://www.vodgorod.de/forum/showthread.php?tid=3778</link>
			<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 19:35:46 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.vodgorod.de/forum/showthread.php?tid=3778</guid>
			<description><![CDATA[Die vodgodische Delegation ist zurück von der Zeitmeister Taverne / Con im tiefsten Odenwald.<br />
<br />
So tief, dass sich selbst der Handyempfang kaum dorthin traute.<br />
<br />
Location: Ein alter Viereck-Hof mit großem Garten, zwei Schankräumen, 6-8 Bettzimmern und unglaublich vielen Treppen und Türen (dazu später mehr). Gespielt wurde im Innenhof, den Gebäuden und dem Garten bei bestem Wetter.<br />
<br />
Verpflegung: Wurde von den Veranstaltern organisiert und war bestens. Man bekam mit einfachen Mitteln leckeres und gutes Essen zu jeder Tages- und Nachtzeit. <br />
<br />
Plot: Wer schon mal eine Zeitmeister-Taverne besucht hat, kennt dieses Gefühl. Man wandert so herum und wünscht sich dringend eine Taverne herbei ... PLOP .. da ist sie auch schon. Sieht man dann die Worte "Alte Sandglaserei", weiß man eigentlich schon, dass bald Ärger ins Haus steht und man diesen verfluchten Ort so schnell nicht verlassen kann. So liessen sich Katharina und Joscha erst einmal an einem Tisch nieder und bald darauf tauchten viele bekannte Gesichter auf. Katla reiste mit den Westerholdern... und auch Khelex trat in die Taverne, erkannte aber niemanden. Sein jüngeres Ich (nur ein paar Jahrhunderte) war in die Taverne gerissen worden. Bald darauf tauchten auch die Zeitwächter auf, die mit Klingeln eine Verschiebung der Zeit ankündigten. Im Hof sah man die älteren Versionen der Tavernenbelegschaft, mittlerweile zu gut ausgebildeten Nekromanten geworden, die auch gleich ihr Personal auf die Gäste der Taverne ansetzen. Das große Rätsel begann, bei dem Runen zu lesen und legen waren, eine Braut zu erlösen und dieses Personal immer mal wieder zu bekämpfen war. Verkompliziert wurde die Lage dadurch, dass die Türen in der Taverne plötzlich verschwanden, sich aber dafür an anderer Stelle wieder neue auftaten. So musste man immer neue Wege zu seinem Ziel erforschen und durch die Gänge irren. Aus eigener Erfahrung kann ich berichten: Auch die Tür vom Abort konnte verschwinden... während man drinnen war.<br />
<br />
Letztendlich konnte die Welt aber gerettet werden und die Zeit wieder in ihren richtigen Lauf gebraucht werden, in dem Khelex die große Sanduhr wieder zusammenbaute. <br />
<br />
Fazit: Hat eine Menge Spaß gemacht und es gab nichts zu kritisieren. Jeder Zeit gerne wieder, auch an dem Ort.<br />
<br />
Da ich direkt aus der Nachtschicht mit nur 2 Stunden Schlaf zum Con gefahren bin, war ich relativ fertig und habe mich nur wenig am Plot beteiligt. Gemütlich in der Sonne liegen hatte auch seinen Reiz ;-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die vodgodische Delegation ist zurück von der Zeitmeister Taverne / Con im tiefsten Odenwald.<br />
<br />
So tief, dass sich selbst der Handyempfang kaum dorthin traute.<br />
<br />
Location: Ein alter Viereck-Hof mit großem Garten, zwei Schankräumen, 6-8 Bettzimmern und unglaublich vielen Treppen und Türen (dazu später mehr). Gespielt wurde im Innenhof, den Gebäuden und dem Garten bei bestem Wetter.<br />
<br />
Verpflegung: Wurde von den Veranstaltern organisiert und war bestens. Man bekam mit einfachen Mitteln leckeres und gutes Essen zu jeder Tages- und Nachtzeit. <br />
<br />
Plot: Wer schon mal eine Zeitmeister-Taverne besucht hat, kennt dieses Gefühl. Man wandert so herum und wünscht sich dringend eine Taverne herbei ... PLOP .. da ist sie auch schon. Sieht man dann die Worte "Alte Sandglaserei", weiß man eigentlich schon, dass bald Ärger ins Haus steht und man diesen verfluchten Ort so schnell nicht verlassen kann. So liessen sich Katharina und Joscha erst einmal an einem Tisch nieder und bald darauf tauchten viele bekannte Gesichter auf. Katla reiste mit den Westerholdern... und auch Khelex trat in die Taverne, erkannte aber niemanden. Sein jüngeres Ich (nur ein paar Jahrhunderte) war in die Taverne gerissen worden. Bald darauf tauchten auch die Zeitwächter auf, die mit Klingeln eine Verschiebung der Zeit ankündigten. Im Hof sah man die älteren Versionen der Tavernenbelegschaft, mittlerweile zu gut ausgebildeten Nekromanten geworden, die auch gleich ihr Personal auf die Gäste der Taverne ansetzen. Das große Rätsel begann, bei dem Runen zu lesen und legen waren, eine Braut zu erlösen und dieses Personal immer mal wieder zu bekämpfen war. Verkompliziert wurde die Lage dadurch, dass die Türen in der Taverne plötzlich verschwanden, sich aber dafür an anderer Stelle wieder neue auftaten. So musste man immer neue Wege zu seinem Ziel erforschen und durch die Gänge irren. Aus eigener Erfahrung kann ich berichten: Auch die Tür vom Abort konnte verschwinden... während man drinnen war.<br />
<br />
Letztendlich konnte die Welt aber gerettet werden und die Zeit wieder in ihren richtigen Lauf gebraucht werden, in dem Khelex die große Sanduhr wieder zusammenbaute. <br />
<br />
Fazit: Hat eine Menge Spaß gemacht und es gab nichts zu kritisieren. Jeder Zeit gerne wieder, auch an dem Ort.<br />
<br />
Da ich direkt aus der Nachtschicht mit nur 2 Stunden Schlaf zum Con gefahren bin, war ich relativ fertig und habe mich nur wenig am Plot beteiligt. Gemütlich in der Sonne liegen hatte auch seinen Reiz ;-)]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Morgenkonzert]]></title>
			<link>http://www.vodgorod.de/forum/showthread.php?tid=3776</link>
			<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 15:41:22 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.vodgorod.de/forum/showthread.php?tid=3776</guid>
			<description><![CDATA[Das morgendliche Konzert für die Dsar zeichnet sich seinen Minimalismus und Einfachheit aus.<br />
<br />
<a href="http://youtu.be/P9605V_A6NY" target="_blank">http://youtu.be/P9605V_A6NY</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Das morgendliche Konzert für die Dsar zeichnet sich seinen Minimalismus und Einfachheit aus.<br />
<br />
<a href="http://youtu.be/P9605V_A6NY" target="_blank">http://youtu.be/P9605V_A6NY</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Wer hat den Mammut-Käfig aufgelassen?]]></title>
			<link>http://www.vodgorod.de/forum/showthread.php?tid=3774</link>
			<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 06:39:35 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.vodgorod.de/forum/showthread.php?tid=3774</guid>
			<description><![CDATA[<a href="http://io9.com/5883483/woolly-mammoth-alive-and-caught-on-tape-maybe" target="_blank">http://io9.com/5883483/woolly-mammoth-al...tape-maybe</a><br />
<br />
Even though it's still impossible to clone a Woolly Mammoth we may not need to — because a Woolly Mammoth has been spotted and captured on tape in Siberia.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://io9.com/5883483/woolly-mammoth-alive-and-caught-on-tape-maybe" target="_blank">http://io9.com/5883483/woolly-mammoth-al...tape-maybe</a><br />
<br />
Even though it's still impossible to clone a Woolly Mammoth we may not need to — because a Woolly Mammoth has been spotted and captured on tape in Siberia.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Mittelland-Diplo-Con im Oktober]]></title>
			<link>http://www.vodgorod.de/forum/showthread.php?tid=3773</link>
			<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 12:06:19 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.vodgorod.de/forum/showthread.php?tid=3773</guid>
			<description><![CDATA[Am Wochenende kam ja die Sprache auf die Con die wohl beim Mittelpunkt Thema war.<br />
Also diese Diplocon in den Mittellanden für die Kampagne.<br />
<br />
Wir hatten ja alle gesagt das dies ne schicke Idee zum "posen" mit der Dsarentruppe wäre...<br />
Daher...<br />
<br />
Bitte Alex...fütter uns hier mal mit konkreten Daten^^<br />
<br />
Net das nachher kein Platz mehr für die Vodgoden ist*g*<br />
<br />
Julius und Michi haben auch beide Interesse als Verstärkung der Ryt mit zu kommen *g*]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Am Wochenende kam ja die Sprache auf die Con die wohl beim Mittelpunkt Thema war.<br />
Also diese Diplocon in den Mittellanden für die Kampagne.<br />
<br />
Wir hatten ja alle gesagt das dies ne schicke Idee zum "posen" mit der Dsarentruppe wäre...<br />
Daher...<br />
<br />
Bitte Alex...fütter uns hier mal mit konkreten Daten^^<br />
<br />
Net das nachher kein Platz mehr für die Vodgoden ist*g*<br />
<br />
Julius und Michi haben auch beide Interesse als Verstärkung der Ryt mit zu kommen *g*]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Beschreibung des Lehens Ursograd]]></title>
			<link>http://www.vodgorod.de/forum/showthread.php?tid=3769</link>
			<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 17:08:08 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.vodgorod.de/forum/showthread.php?tid=3769</guid>
			<description><![CDATA[Es ist mittlerweile gut drei Jahre her, seit die imperiale Reichsverweserin Herzogin Rawiel Aleandra von Rotenburg den vodgodischen Kuhzdun Joscha von Wolfenblick mit den Waldländereien um Bärheim belehnt hat.<br />
<br />
Bärheim, oder Ursograd, wie es die eingewanderten Siedler aus dem Reich der Dsar nennen, liegt in der Provinz Axtfels, im östlichen Teil des Kontinentes Mythodea.<br />
<br />
Im Wesentlichen besteht das Lehen ursprünglich aus einem abgelegenen Waldgebiet, dem sogenannten Grenzwald, der von dichtem Mischwald bewachsen ist und dessen dichtes Unterholz eine Reise langwierig und auf unwegsamen Wildpfaden für Karren mühselig gestaltete. An einer günstigen Stelle stand ein alter, halbzerfallener Wehrturm, der von den Altvorderen offenbar als Wacht gegen die gefährlichen Trolle diente, die auch heute noch zahlreich im Grenzwald anzutreffen sind.<br />
<br />
Nach der Lehensübergabe bereiste eine vodgodische Erkundungsgruppe das neue Lehen und nach einer ersten Bestandsaufnahme entschied sich das Geschwisterpaar Kadima und Rafael al Nasrid dafür, in Joschas Namen das neue Lehen aufzubauen und zu bewirtschaften.<br />
<br />
So wurde in der Folgezeit in Vodgorod mit Steuervergünstigen und dem Versprechen von großzügigen Freiheiten um Siedler für das neue Land geworben.<br />
<br />
Aber es fanden sich sehr nur wenige Menschen, welche den Versprechungen Glauben schenkten und bereit waren, nach Mythodea umzusiedeln, da die Gerüchte von Kriegen und politischen Unruhen mittlerweile fast alle Teile der Welt erreicht hatten. Insgesamt gelang es aber dennoch, genug Menschen zu finden, welche die Mittel hatten und in der Lage waren die Neugründung eines Dorfes zu bewerkstelligen, wie zum Beispiel Holzfäller, Jäger, Schreiner, Maurer, eine Handvoll Soldaten, Köhler und natürlich Bauern mit ihren Geräten und Werkzeugen.<br />
<br />
Aus der Handvoll Zelte der ersten Siedler wurden Hütten und schließlich erwuchs im Laufe der Jahre ein florierender Handelsplatz mit einen großen, befestigten Dorf.<br />
<br />
Dazu wurden von den Neusiedlern verschiedene Arbeiten gleichzeitig in Angriff genommen und so erwuchsen langsam alle für eine Dorfgemeinschaft nötigen Gebäude und Einrichtungen, wie z.B. Schmiede, Sägewerk, Weberhaus, kleiner Tempel der Drey, Verwaltungsgebäude und eine große Halle als Anbau an den alten Wehrturm. Der Turm, der aufwendig ausgebessert und instand gesetzt wurde, dient heute als letzte Zuflucht im Verteidigungsfalle. Von dort hat man einen guten Blick auf die umlaufende Holz-Erde-Mauer mit ihrem Spitzgraben und dem hölzernen Doppeltor.<br />
<br />
Zeitgleich begann man auch mit der Rodung des Waldes, um Bauholz zu gewinnen und auf den nun freien Flächen wurden kleine Felder angelegt und mit dem mitgebrachten Saatgut bestellt. Aber auch Obstbäumchen wurden gepflanzt. Der kleine Viehbestand wird zum Weiden auf Lichtungen im Wald getrieben, dabei aber, aufgrund der Fährnisse, nie aus den Augen gelassen.<br />
Auch die Wege wurden in den Folgejahren befestigt und erweitert, sodass Bärheim alsdann mit einer einfachen Straße auch mit Ochsenkarren von Neu-Karan aus erreichbar werden konnte.<br />
<br />
Bis heute ist die Einwohnerzahl im Dorf Bärheim auf gut vierhundert angewachsen. Die Neusiedler haben sich gut eingelebt und auf die neuen Gegebenheiten eingestellt, doch bei nicht wenigen hängt das Herz noch immer an der alten Heimat Vodgorod.<br />
<br />
<a href="http://imageshack.us/photo/my-images/859/lageplanursogradbrheimf.jpg/" target="_blank"><img src="http://img859.imageshack.us/img859/7325/lageplanursogradbrheimf.th.jpg" border="0" alt="[Bild: lageplanursogradbrheimf.th.jpg]" /></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Es ist mittlerweile gut drei Jahre her, seit die imperiale Reichsverweserin Herzogin Rawiel Aleandra von Rotenburg den vodgodischen Kuhzdun Joscha von Wolfenblick mit den Waldländereien um Bärheim belehnt hat.<br />
<br />
Bärheim, oder Ursograd, wie es die eingewanderten Siedler aus dem Reich der Dsar nennen, liegt in der Provinz Axtfels, im östlichen Teil des Kontinentes Mythodea.<br />
<br />
Im Wesentlichen besteht das Lehen ursprünglich aus einem abgelegenen Waldgebiet, dem sogenannten Grenzwald, der von dichtem Mischwald bewachsen ist und dessen dichtes Unterholz eine Reise langwierig und auf unwegsamen Wildpfaden für Karren mühselig gestaltete. An einer günstigen Stelle stand ein alter, halbzerfallener Wehrturm, der von den Altvorderen offenbar als Wacht gegen die gefährlichen Trolle diente, die auch heute noch zahlreich im Grenzwald anzutreffen sind.<br />
<br />
Nach der Lehensübergabe bereiste eine vodgodische Erkundungsgruppe das neue Lehen und nach einer ersten Bestandsaufnahme entschied sich das Geschwisterpaar Kadima und Rafael al Nasrid dafür, in Joschas Namen das neue Lehen aufzubauen und zu bewirtschaften.<br />
<br />
So wurde in der Folgezeit in Vodgorod mit Steuervergünstigen und dem Versprechen von großzügigen Freiheiten um Siedler für das neue Land geworben.<br />
<br />
Aber es fanden sich sehr nur wenige Menschen, welche den Versprechungen Glauben schenkten und bereit waren, nach Mythodea umzusiedeln, da die Gerüchte von Kriegen und politischen Unruhen mittlerweile fast alle Teile der Welt erreicht hatten. Insgesamt gelang es aber dennoch, genug Menschen zu finden, welche die Mittel hatten und in der Lage waren die Neugründung eines Dorfes zu bewerkstelligen, wie zum Beispiel Holzfäller, Jäger, Schreiner, Maurer, eine Handvoll Soldaten, Köhler und natürlich Bauern mit ihren Geräten und Werkzeugen.<br />
<br />
Aus der Handvoll Zelte der ersten Siedler wurden Hütten und schließlich erwuchs im Laufe der Jahre ein florierender Handelsplatz mit einen großen, befestigten Dorf.<br />
<br />
Dazu wurden von den Neusiedlern verschiedene Arbeiten gleichzeitig in Angriff genommen und so erwuchsen langsam alle für eine Dorfgemeinschaft nötigen Gebäude und Einrichtungen, wie z.B. Schmiede, Sägewerk, Weberhaus, kleiner Tempel der Drey, Verwaltungsgebäude und eine große Halle als Anbau an den alten Wehrturm. Der Turm, der aufwendig ausgebessert und instand gesetzt wurde, dient heute als letzte Zuflucht im Verteidigungsfalle. Von dort hat man einen guten Blick auf die umlaufende Holz-Erde-Mauer mit ihrem Spitzgraben und dem hölzernen Doppeltor.<br />
<br />
Zeitgleich begann man auch mit der Rodung des Waldes, um Bauholz zu gewinnen und auf den nun freien Flächen wurden kleine Felder angelegt und mit dem mitgebrachten Saatgut bestellt. Aber auch Obstbäumchen wurden gepflanzt. Der kleine Viehbestand wird zum Weiden auf Lichtungen im Wald getrieben, dabei aber, aufgrund der Fährnisse, nie aus den Augen gelassen.<br />
Auch die Wege wurden in den Folgejahren befestigt und erweitert, sodass Bärheim alsdann mit einer einfachen Straße auch mit Ochsenkarren von Neu-Karan aus erreichbar werden konnte.<br />
<br />
Bis heute ist die Einwohnerzahl im Dorf Bärheim auf gut vierhundert angewachsen. Die Neusiedler haben sich gut eingelebt und auf die neuen Gegebenheiten eingestellt, doch bei nicht wenigen hängt das Herz noch immer an der alten Heimat Vodgorod.<br />
<br />
<a href="http://imageshack.us/photo/my-images/859/lageplanursogradbrheimf.jpg/" target="_blank"><img src="http://img859.imageshack.us/img859/7325/lageplanursogradbrheimf.th.jpg" border="0" alt="[Bild: lageplanursogradbrheimf.th.jpg]" /></a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Das Feuer der Sonne]]></title>
			<link>http://www.vodgorod.de/forum/showthread.php?tid=3767</link>
			<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 19:28:28 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.vodgorod.de/forum/showthread.php?tid=3767</guid>
			<description><![CDATA[Trommeln, Schreie, klirrendes Metal. Diese Geräusche verfolgen Sascha jede Nacht. Trommeln, Schreie, klirrendes Metal. Seine Träume sind in Blut getaucht. Trommeln, Schreie, klirrendes Metal. Blut im Schnee, Blut an den Händen, Blut in den Dörfern. Trommeln, Schreie, klirrendes Metal. Würde er jemals seine Ruhe wieder finden? Trommeln, Schreie, klirrendes Metal….<br />
Unruhig warf sich der Cosseke in seinem Lager umher, fest im Griff der Träume, die ihm seit der Zeit im Osten verfolgten. Dort wo jetzt noch seine Kameraden  und Freunde gegen ein übermächtig erscheinenden Feind kämpften und starben. Er sollte dort sein und nicht hier in seiner Heimat. Sascha schlug die Augen auf, an Schlaf war nicht mehr zu denken und bis zum Sonnenaufgang war es nicht mehr lange hin. Unter leisem Stöhnen schlug er die Felle zurück und erhob sich mühsam von seinem Lager. Die gebrochenen Knochen in seiner Brust schmerzten immer noch und sein Kopf war sich bewusst, dass er seinen Freunden in diesem Zustand keine Hilf sein würde, aber sein Herz drängte an die Seite der Cosseken. Nur hatte sein Kommandant anders entschieden und ihn zurück nach Elansk geschickt. Seine Fähigkeiten als Ausbilder waren hier mehr gefragt als seine gebrochenen Knochen in Kalinistan.<br />
<br />
"Die Cosseken sind gute Kämpfer, aber ihnen fehlt es an Disziplin." Die Worte des Kommandanten Sergej Stalonwitsch klangen noch in seinen Ohren. "Du wirst das ändern, Sascha. Du wirst aus ihnen Männer machen, die ich ohne Sorge auch auf einen langweiligen Wacheinsatz schicken kann. Sie sollen sich keinen Kampf suchen, sondern ihre Pflicht erfüllen."<br />
<br />
So sehr es dem Cosseken widerstrebte, der alte Hauptmann hatte recht. Die wilde Art der Cosseken hatte im Krieg nicht genutzt. Die Feinde stellten sich selten einem offenen Kampf, sondern griffen lieber aus dem Hinterhalt an. Nur in diese Männer und Frauen Disziplin zu bekommen? Eher würde ein Mammut beim Ballet der Dsar tanzen. Aber er musste es versuchen, das Land wollte es und ihm war es auch nach einiger Zeit gelungen, sich in das große Geflecht aus Befehl, Gehorsam und Heldenmut einzufügen. Wobei ein Alleingang hin und wieder immer noch möglich war, dachte der Cosseke und musste Grinsen. Ein gutes Frühstück von Tatjana würde ihn auf andere Gedanken bringen und dann würde er diesen Bauern zeigen, dass eine geballte Faust mehr kann, als einzelne Finger.<br />
<br />
Den Vormittag hatte Sascha mit seinen Männern einfache Drill-Übungen geprobt und seine Geduld war langsam am Ende. Den alten Tashenko hatte er mehrfach in den Arsch treten müssen, damit er sich an seine Befehle hielt, aber mittlerweile klappte es recht gut. Die Männer hatten sich ihre Pause verdient und alle saßen gemeinsam um das Lagerfeuer, während sie leise redend ihr Mahl einnahmen. Saschas Blick fiel auf die hohen Berge westlich von Elansk, die sich von hier bis Orastan erstreckten. Der Tag meinte es gut mit ihnen, denn die Gipfel waren nicht in Wolken gehüllt wie sonst, sondern gaben den Blick auf ihre majestätische Schönheit frei. Fast alle Händler-Karawanen umgingen den Gebirgszug des Stoija südwestlich, da der Weg über den einzigen Pass schwierig und gefährlich war. Das kostete sie zwar gut einen Monat oder mehr, aber ihre Ware war es ihnen wert. Der Cosseke blickte auf den Pass, der sich mehrere Meilen breit zwischen den Gipfeln auftat. Trotz seiner Breite war er nur an einer schmalen Stelle durchlässig, denn der Rest des Passes war vor Jahrhunderten von den Elaniten mit einer magischen Wand geschlossen worden. Er wurde erschaffen, um während des Magier-Aufstandes das Land vor Unterstützung für den Dsar abzuschliessen. Heute gab es nicht mehr genug von den Magiern, um diesen Wall wieder aufzuheben, es hatte aber auch nie einen Grund gegeben. Ein Vodgode blieb im Land und kümmerte sich nicht, um die Welt da draussen.<br />
Nur ganz selten konnte man dort einen winzigen schwarzen Punkt entdecken, der sich langsam dort entlang bewegte. Dann wusste man, dass sich mehrere Karawanen zusammengeschlossen hatten, um den gefährlichen Weg zu gehen. Hunderte von Tieren und Händlern, die vom Tal aus nur wie ein kleiner Fleck im Schnee aussahen und nicht alle würden ihr Ziel erreichen. Heute war aber nichts zu sehen, nur eine weiße Fläche, in der sich das Licht der Sonne spiegelte.<br />
<br />
Sascha klatschte in die Hände, dass die Pause nun zu Ende war. Ohne Murren erhoben sich die Cosseken und stellten sich in einer Reihe auf. Sascha musste grinsen, es ging also doch und sie schienen jetzt auch zu bemerken, dass sie gemeinsam deutlich mächtiger waren, als als einzelne Kämpfer. <br />
<br />
"Gut Männer, als nächstes werden wir…", seine Worte wurden von einem Klirren unterbrochen, das erst leise, dann immer lauter den Berg herunter klang. Verwirrt blickten die Cosseken umher, wo der Ursprung dieses unnatürlichen Geräusches war, aber es lies sich keine Quelle ausmachen. Die Tiere auf der Koppel neben ihnen blickte ängstlich umher und drängten sich näher aneinander. Ein weiteres mal erklang dieses Klirren, diesmal lauter fast schmerzhaft in den Ohren. Die Männer blickten Sascha an und erwarteten eine Erklärung oder wenigstens einen Befehl. Schliesslich war er schon in der großen Stadt Frati Oras gewesen und kannte viele merkwürdige Dinge. Aber der Cosseke blickte genau so unschlüssig umher, wie sie selber. Wieder erklang ein Klirren, gefolgt von einem Donner, der dutzendfach von den Bergen wieder klang. Ein violetter Blitz zuckte über die Gipfel des Stoijas, der die Sonne an Helligkeit übertraf. Dann trat Ruhe ein. Eine Totenstille senkte sich über das Land am Fuße des mächtigen Berges. Nicht einmal die Tiere wagten einen Laut zu geben. Das Land wartete...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Trommeln, Schreie, klirrendes Metal. Diese Geräusche verfolgen Sascha jede Nacht. Trommeln, Schreie, klirrendes Metal. Seine Träume sind in Blut getaucht. Trommeln, Schreie, klirrendes Metal. Blut im Schnee, Blut an den Händen, Blut in den Dörfern. Trommeln, Schreie, klirrendes Metal. Würde er jemals seine Ruhe wieder finden? Trommeln, Schreie, klirrendes Metal….<br />
Unruhig warf sich der Cosseke in seinem Lager umher, fest im Griff der Träume, die ihm seit der Zeit im Osten verfolgten. Dort wo jetzt noch seine Kameraden  und Freunde gegen ein übermächtig erscheinenden Feind kämpften und starben. Er sollte dort sein und nicht hier in seiner Heimat. Sascha schlug die Augen auf, an Schlaf war nicht mehr zu denken und bis zum Sonnenaufgang war es nicht mehr lange hin. Unter leisem Stöhnen schlug er die Felle zurück und erhob sich mühsam von seinem Lager. Die gebrochenen Knochen in seiner Brust schmerzten immer noch und sein Kopf war sich bewusst, dass er seinen Freunden in diesem Zustand keine Hilf sein würde, aber sein Herz drängte an die Seite der Cosseken. Nur hatte sein Kommandant anders entschieden und ihn zurück nach Elansk geschickt. Seine Fähigkeiten als Ausbilder waren hier mehr gefragt als seine gebrochenen Knochen in Kalinistan.<br />
<br />
"Die Cosseken sind gute Kämpfer, aber ihnen fehlt es an Disziplin." Die Worte des Kommandanten Sergej Stalonwitsch klangen noch in seinen Ohren. "Du wirst das ändern, Sascha. Du wirst aus ihnen Männer machen, die ich ohne Sorge auch auf einen langweiligen Wacheinsatz schicken kann. Sie sollen sich keinen Kampf suchen, sondern ihre Pflicht erfüllen."<br />
<br />
So sehr es dem Cosseken widerstrebte, der alte Hauptmann hatte recht. Die wilde Art der Cosseken hatte im Krieg nicht genutzt. Die Feinde stellten sich selten einem offenen Kampf, sondern griffen lieber aus dem Hinterhalt an. Nur in diese Männer und Frauen Disziplin zu bekommen? Eher würde ein Mammut beim Ballet der Dsar tanzen. Aber er musste es versuchen, das Land wollte es und ihm war es auch nach einiger Zeit gelungen, sich in das große Geflecht aus Befehl, Gehorsam und Heldenmut einzufügen. Wobei ein Alleingang hin und wieder immer noch möglich war, dachte der Cosseke und musste Grinsen. Ein gutes Frühstück von Tatjana würde ihn auf andere Gedanken bringen und dann würde er diesen Bauern zeigen, dass eine geballte Faust mehr kann, als einzelne Finger.<br />
<br />
Den Vormittag hatte Sascha mit seinen Männern einfache Drill-Übungen geprobt und seine Geduld war langsam am Ende. Den alten Tashenko hatte er mehrfach in den Arsch treten müssen, damit er sich an seine Befehle hielt, aber mittlerweile klappte es recht gut. Die Männer hatten sich ihre Pause verdient und alle saßen gemeinsam um das Lagerfeuer, während sie leise redend ihr Mahl einnahmen. Saschas Blick fiel auf die hohen Berge westlich von Elansk, die sich von hier bis Orastan erstreckten. Der Tag meinte es gut mit ihnen, denn die Gipfel waren nicht in Wolken gehüllt wie sonst, sondern gaben den Blick auf ihre majestätische Schönheit frei. Fast alle Händler-Karawanen umgingen den Gebirgszug des Stoija südwestlich, da der Weg über den einzigen Pass schwierig und gefährlich war. Das kostete sie zwar gut einen Monat oder mehr, aber ihre Ware war es ihnen wert. Der Cosseke blickte auf den Pass, der sich mehrere Meilen breit zwischen den Gipfeln auftat. Trotz seiner Breite war er nur an einer schmalen Stelle durchlässig, denn der Rest des Passes war vor Jahrhunderten von den Elaniten mit einer magischen Wand geschlossen worden. Er wurde erschaffen, um während des Magier-Aufstandes das Land vor Unterstützung für den Dsar abzuschliessen. Heute gab es nicht mehr genug von den Magiern, um diesen Wall wieder aufzuheben, es hatte aber auch nie einen Grund gegeben. Ein Vodgode blieb im Land und kümmerte sich nicht, um die Welt da draussen.<br />
Nur ganz selten konnte man dort einen winzigen schwarzen Punkt entdecken, der sich langsam dort entlang bewegte. Dann wusste man, dass sich mehrere Karawanen zusammengeschlossen hatten, um den gefährlichen Weg zu gehen. Hunderte von Tieren und Händlern, die vom Tal aus nur wie ein kleiner Fleck im Schnee aussahen und nicht alle würden ihr Ziel erreichen. Heute war aber nichts zu sehen, nur eine weiße Fläche, in der sich das Licht der Sonne spiegelte.<br />
<br />
Sascha klatschte in die Hände, dass die Pause nun zu Ende war. Ohne Murren erhoben sich die Cosseken und stellten sich in einer Reihe auf. Sascha musste grinsen, es ging also doch und sie schienen jetzt auch zu bemerken, dass sie gemeinsam deutlich mächtiger waren, als als einzelne Kämpfer. <br />
<br />
"Gut Männer, als nächstes werden wir…", seine Worte wurden von einem Klirren unterbrochen, das erst leise, dann immer lauter den Berg herunter klang. Verwirrt blickten die Cosseken umher, wo der Ursprung dieses unnatürlichen Geräusches war, aber es lies sich keine Quelle ausmachen. Die Tiere auf der Koppel neben ihnen blickte ängstlich umher und drängten sich näher aneinander. Ein weiteres mal erklang dieses Klirren, diesmal lauter fast schmerzhaft in den Ohren. Die Männer blickten Sascha an und erwarteten eine Erklärung oder wenigstens einen Befehl. Schliesslich war er schon in der großen Stadt Frati Oras gewesen und kannte viele merkwürdige Dinge. Aber der Cosseke blickte genau so unschlüssig umher, wie sie selber. Wieder erklang ein Klirren, gefolgt von einem Donner, der dutzendfach von den Bergen wieder klang. Ein violetter Blitz zuckte über die Gipfel des Stoijas, der die Sonne an Helligkeit übertraf. Dann trat Ruhe ein. Eine Totenstille senkte sich über das Land am Fuße des mächtigen Berges. Nicht einmal die Tiere wagten einen Laut zu geben. Das Land wartete...]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Der Krieg der Schneeschmelze – Die ersten sechs Monde]]></title>
			<link>http://www.vodgorod.de/forum/showthread.php?tid=3766</link>
			<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 20:36:46 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.vodgorod.de/forum/showthread.php?tid=3766</guid>
			<description><![CDATA[<a href="http://www.vodgorod.de/page/2011/12/18/der-krieg-der-schneeschmelze-die-ersten-sechs-monde/" target="_blank">http://www.vodgorod.de/page/2011/12/18/d...chs-monde/</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.vodgorod.de/page/2011/12/18/der-krieg-der-schneeschmelze-die-ersten-sechs-monde/" target="_blank">http://www.vodgorod.de/page/2011/12/18/d...chs-monde/</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Kampfgruppe Komarov]]></title>
			<link>http://www.vodgorod.de/forum/showthread.php?tid=3765</link>
			<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 16:26:03 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.vodgorod.de/forum/showthread.php?tid=3765</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;">Kampfgruppe Komarov<br />
Überleben an der Wisznirod-Front</span><br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;">[1]</span><br />
<br />
<span style="font-style: italic;">Später Abend, provisorisches Feldlager „Marschall Kosloff“, Teil des Tabanov-Regimentes, z.Z. im breiten Kirow–Taleinschnitt, Tjumen-Gebirgskette – südlicher Frontabschnitt</span><br />
<br />
Im Versammlungszelt herrschte eine geradezu ausgelassene Stimmung. Die Anspannung des blutigen Gefechtes von gestern war von den Männern abgefallen und sie ertränkten verdienter Weise ihre Angst vor den nächsten Tagen und Wochen im Vodgor. <br />
<br />
Das Bratenfett der knusprigen Rehkeule lief dem Marschall und Rosenryt durch den grauen Bart und tropfte auf seine weiße Uniform. Zufrieden kauend schaute er sich unter seinen Stabsoffizieren um. Das war gestern wirklich gut gelaufen. Die feindlichen Kräfte hatten einen konzentrierten Angriff auf das Tal versucht und waren an ihrer stundenlangen, verbissenen Verteidigung gescheitert. Sehr gut! Jetzt, wo dem Feind der Weg verlegt war, würde er einen weiten Umweg in Kauf nehmen müssen. Umständlich um den südlichen Rand des Gebirges herum und dort dann womöglich in Reichweite der nächsten Garnison geraten. Die Vernichtung dieser Armee stünde somit fest. In Frati Oras würde man sehr zufrieden sein… in seiner Phantasie kniete er wieder und wieder vor Anastasia Bokha und wurde mit den höchsten Kristallorden überschüttet. Und wie dankbar ihm alle waren… er lächelte bei dem Gedanken und nahm wieder einen Bissen Fleisch.<br />
<br />
Der junge Ryt Petrov saß nicht an der Tafel von Marschall Kosloff. Das stand ihm natürlich bei weitem nicht zu. Seinesgleichen - aus dem verarmten Adel - hatte abseits seine Tische, doch wurde hier nicht minder gefeiert. „Getz pack endlich die verdammichte Karte ein. Morgen ist auch noch ein Tag, myn Brüderken. Auf die Kraft der Drey …!“, gröhlte sein Banknachbar Borislavski, ein Obrlajtnant im Orden der Schwerter, und schlug ihm kräftig auf die Schulter. <br />
<br />
Petrov grinste unsicher und fühlte sich miserabel. Und das schon seit sie gestern, nach den stundenlangen Kämpfen im Nieselregen über das leichenbedeckte, schlammige Schlachtfeld gestakst waren. Der Jubel unter den Männern war groß gewesen, als die verfluchte Armee aus Wisznirod für alle überraschend den Angriff nach einiger Zeit abgebrochen hatte. Aber seitdem… Irgendwas nagte an ihm… ging ihm im Kopf herum. Wieder und wieder. „Du siehst aus, wie ein dummer Junge, der sich mit der Karte im Schnee verlaufen hat. Getz trink und denk nicht an morgän!“, meinte Borsilavski väterlich.<br />
<br />
Heiß und kalt wurde Petrov… Verlaufen?! Es fiel ihm plötzlich wieder ein… Als Kind hatte sein Vater ihn auf einen weiten Jagdausflug an den Rand der Tjumen-Kette mitgenommen. Alles ging gut… bis sie von einem Schneesturm überrascht wurden und in die Irre liefen. Und sie durch ihre Not und puren Zufall im SPALT Schutz gefunden hatten. <br />
<br />
* * *<br />
<br />
Minuten später stand er aufgebracht am Kommandeurstisch. Längst war mit einer raschen Bewegung alles störende von der Tischplatte befördert worden. Ein dutzend Offiziere schrie und gestikulierte jetzt durcheinander. Befehle wurden gebrüllt, Ordonnanzen und Adjutanten rannten kopflos durcheinander. Während der Führungskreis wieder und wieder auf die große Landkarte starrte. Kosloff ging mit der Nase immer dichter ans Papier. „Die dürre Linie muss doch ein Fehler des Zeichners sein?! Kein Haar?“, brummte er missmutig und rubbelte mit dem fettigen Finger über das auf dem Pergamentbogen gemalte Gebirge. Aber allen war längst klar, was dies bedeutete. <br />
<br />
„Keine Ahnung, wie weit die jetzt sind und wie lange die brauchen… und unsere Flanke und das Hinterland sind jetzt völlig offen…“, stöhnte Kosloff leise. „Wir sind am Arsch mit hunderten von Verwundeten… und niemand, der…“<br />
„Ähm… Myr Marschall… da unten ist eine Patrouille unterwegs! Sie erinnern sich?“, warf<br />
Obrlajtnant Borislavski mit vodgorgeschwängertem Atem ein. <br />
„Häh?“<br />
„Die Kampfgruppe Komarov…!“]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;">Kampfgruppe Komarov<br />
Überleben an der Wisznirod-Front</span><br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;">[1]</span><br />
<br />
<span style="font-style: italic;">Später Abend, provisorisches Feldlager „Marschall Kosloff“, Teil des Tabanov-Regimentes, z.Z. im breiten Kirow–Taleinschnitt, Tjumen-Gebirgskette – südlicher Frontabschnitt</span><br />
<br />
Im Versammlungszelt herrschte eine geradezu ausgelassene Stimmung. Die Anspannung des blutigen Gefechtes von gestern war von den Männern abgefallen und sie ertränkten verdienter Weise ihre Angst vor den nächsten Tagen und Wochen im Vodgor. <br />
<br />
Das Bratenfett der knusprigen Rehkeule lief dem Marschall und Rosenryt durch den grauen Bart und tropfte auf seine weiße Uniform. Zufrieden kauend schaute er sich unter seinen Stabsoffizieren um. Das war gestern wirklich gut gelaufen. Die feindlichen Kräfte hatten einen konzentrierten Angriff auf das Tal versucht und waren an ihrer stundenlangen, verbissenen Verteidigung gescheitert. Sehr gut! Jetzt, wo dem Feind der Weg verlegt war, würde er einen weiten Umweg in Kauf nehmen müssen. Umständlich um den südlichen Rand des Gebirges herum und dort dann womöglich in Reichweite der nächsten Garnison geraten. Die Vernichtung dieser Armee stünde somit fest. In Frati Oras würde man sehr zufrieden sein… in seiner Phantasie kniete er wieder und wieder vor Anastasia Bokha und wurde mit den höchsten Kristallorden überschüttet. Und wie dankbar ihm alle waren… er lächelte bei dem Gedanken und nahm wieder einen Bissen Fleisch.<br />
<br />
Der junge Ryt Petrov saß nicht an der Tafel von Marschall Kosloff. Das stand ihm natürlich bei weitem nicht zu. Seinesgleichen - aus dem verarmten Adel - hatte abseits seine Tische, doch wurde hier nicht minder gefeiert. „Getz pack endlich die verdammichte Karte ein. Morgen ist auch noch ein Tag, myn Brüderken. Auf die Kraft der Drey …!“, gröhlte sein Banknachbar Borislavski, ein Obrlajtnant im Orden der Schwerter, und schlug ihm kräftig auf die Schulter. <br />
<br />
Petrov grinste unsicher und fühlte sich miserabel. Und das schon seit sie gestern, nach den stundenlangen Kämpfen im Nieselregen über das leichenbedeckte, schlammige Schlachtfeld gestakst waren. Der Jubel unter den Männern war groß gewesen, als die verfluchte Armee aus Wisznirod für alle überraschend den Angriff nach einiger Zeit abgebrochen hatte. Aber seitdem… Irgendwas nagte an ihm… ging ihm im Kopf herum. Wieder und wieder. „Du siehst aus, wie ein dummer Junge, der sich mit der Karte im Schnee verlaufen hat. Getz trink und denk nicht an morgän!“, meinte Borsilavski väterlich.<br />
<br />
Heiß und kalt wurde Petrov… Verlaufen?! Es fiel ihm plötzlich wieder ein… Als Kind hatte sein Vater ihn auf einen weiten Jagdausflug an den Rand der Tjumen-Kette mitgenommen. Alles ging gut… bis sie von einem Schneesturm überrascht wurden und in die Irre liefen. Und sie durch ihre Not und puren Zufall im SPALT Schutz gefunden hatten. <br />
<br />
* * *<br />
<br />
Minuten später stand er aufgebracht am Kommandeurstisch. Längst war mit einer raschen Bewegung alles störende von der Tischplatte befördert worden. Ein dutzend Offiziere schrie und gestikulierte jetzt durcheinander. Befehle wurden gebrüllt, Ordonnanzen und Adjutanten rannten kopflos durcheinander. Während der Führungskreis wieder und wieder auf die große Landkarte starrte. Kosloff ging mit der Nase immer dichter ans Papier. „Die dürre Linie muss doch ein Fehler des Zeichners sein?! Kein Haar?“, brummte er missmutig und rubbelte mit dem fettigen Finger über das auf dem Pergamentbogen gemalte Gebirge. Aber allen war längst klar, was dies bedeutete. <br />
<br />
„Keine Ahnung, wie weit die jetzt sind und wie lange die brauchen… und unsere Flanke und das Hinterland sind jetzt völlig offen…“, stöhnte Kosloff leise. „Wir sind am Arsch mit hunderten von Verwundeten… und niemand, der…“<br />
„Ähm… Myr Marschall… da unten ist eine Patrouille unterwegs! Sie erinnern sich?“, warf<br />
Obrlajtnant Borislavski mit vodgorgeschwängertem Atem ein. <br />
„Häh?“<br />
„Die Kampfgruppe Komarov…!“]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Zeitmeister Taverne 3]]></title>
			<link>http://www.vodgorod.de/forum/showthread.php?tid=3764</link>
			<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 19:32:13 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.vodgorod.de/forum/showthread.php?tid=3764</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite>23.03. - 25.03.2012: Zeitmeister-Taverne 3<br />
Orga: Zeitmeister - 1. Rollenspielverein Aschaffenburg e.V.<br />
Ort: Erbach i.Odw.<br />
Art: InTime Taverne<br />
Verpflegung: Vollverpflegung (Getränke zu günstigen Preisen)<br />
Kosten: SC 60 Euro (40 SC Plätze)</blockquote>
<br />
Es ist tatsächlich eine 3-Tages Taverne und kein Con <img src="images/smilies/wink.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Wink" title="Wink" /><br />
<br />
<a href="http://www.zeitmeister.de/zeitmeister-taverne-3/" target="_blank">http://www.zeitmeister.de/zeitmeister-taverne-3/</a><br />
<br />
Jemand Lust?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite>23.03. - 25.03.2012: Zeitmeister-Taverne 3<br />
Orga: Zeitmeister - 1. Rollenspielverein Aschaffenburg e.V.<br />
Ort: Erbach i.Odw.<br />
Art: InTime Taverne<br />
Verpflegung: Vollverpflegung (Getränke zu günstigen Preisen)<br />
Kosten: SC 60 Euro (40 SC Plätze)</blockquote>
<br />
Es ist tatsächlich eine 3-Tages Taverne und kein Con <img src="images/smilies/wink.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Wink" title="Wink" /><br />
<br />
<a href="http://www.zeitmeister.de/zeitmeister-taverne-3/" target="_blank">http://www.zeitmeister.de/zeitmeister-taverne-3/</a><br />
<br />
Jemand Lust?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Das vodgodische National Ballet]]></title>
			<link>http://www.vodgorod.de/forum/showthread.php?tid=3762</link>
			<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 13:01:59 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.vodgorod.de/forum/showthread.php?tid=3762</guid>
			<description><![CDATA[... oder: Was die Ryt beim Aufwärmen machen.<br />
<br />
<a href="http://youtu.be/apnNtpo81_g" target="_blank">http://youtu.be/apnNtpo81_g</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[... oder: Was die Ryt beim Aufwärmen machen.<br />
<br />
<a href="http://youtu.be/apnNtpo81_g" target="_blank">http://youtu.be/apnNtpo81_g</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Bankett der Brüderlichkeit IX]]></title>
			<link>http://www.vodgorod.de/forum/showthread.php?tid=3761</link>
			<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 22:18:15 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.vodgorod.de/forum/showthread.php?tid=3761</guid>
			<description><![CDATA[Ein kleiner Rückblick:<br />
<br />
Das neunte mal riefen die Bretonen und die Wehr zum BdB in den Forellenhof in Salzgitter. Ein ambientiges Festmahl mit Musik und Tanz wurde versprochen und genau das wurde es dann auch.<br />
Den krönenden Abschluss bildete der Männerchor der Bretonischen Marine und der Abend verging viel zu schnell mit Gesprächen und Lästereien.<br />
Katharina hat ihren ersten Auftritt als Boyarin ausgezeichnet gemeistert und ein Bewohner von Salzgitter beinahe einen Auffahr-Unfall provoziert, weil er noch nie Vodgoden gesehen hat...<br />
<br />
<img src="http://www.die-wehr.de/bilder/2011.11%20-%20Bankett%20der%20Bruederlichkeit%20IX/IMG_7728.jpg" border="0" alt="[Bild: IMG_7728.jpg]" /><br />
Zur <a href="http://www.die-wehr.de/bildergalerie_verz.php?dir=2011.11%20-%20Bankett%20der%20Bruederlichkeit%20IX&amp;indexpage=1&amp;thumbpage=1" target="_blank">Galerie</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ein kleiner Rückblick:<br />
<br />
Das neunte mal riefen die Bretonen und die Wehr zum BdB in den Forellenhof in Salzgitter. Ein ambientiges Festmahl mit Musik und Tanz wurde versprochen und genau das wurde es dann auch.<br />
Den krönenden Abschluss bildete der Männerchor der Bretonischen Marine und der Abend verging viel zu schnell mit Gesprächen und Lästereien.<br />
Katharina hat ihren ersten Auftritt als Boyarin ausgezeichnet gemeistert und ein Bewohner von Salzgitter beinahe einen Auffahr-Unfall provoziert, weil er noch nie Vodgoden gesehen hat...<br />
<br />
<img src="http://www.die-wehr.de/bilder/2011.11%20-%20Bankett%20der%20Bruederlichkeit%20IX/IMG_7728.jpg" border="0" alt="[Bild: IMG_7728.jpg]" /><br />
Zur <a href="http://www.die-wehr.de/bildergalerie_verz.php?dir=2011.11%20-%20Bankett%20der%20Bruederlichkeit%20IX&amp;indexpage=1&amp;thumbpage=1" target="_blank">Galerie</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Winter-Daimon]]></title>
			<link>http://www.vodgorod.de/forum/showthread.php?tid=3760</link>
			<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 22:10:45 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.vodgorod.de/forum/showthread.php?tid=3760</guid>
			<description><![CDATA[The Sensational Three (aka Katla, Katharina und Joscha) werden sich am Wochenende auf das Winter-Daimon begeben, um mal eben ein paar Chaoslords auszuschalten und für Ordnung in diesem Land zu sorgen.<br />
<br />
<img src="http://www.daimon.info/Flyer_D28_Final.jpg" border="0" alt="[Bild: Flyer_D28_Final.jpg]" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[The Sensational Three (aka Katla, Katharina und Joscha) werden sich am Wochenende auf das Winter-Daimon begeben, um mal eben ein paar Chaoslords auszuschalten und für Ordnung in diesem Land zu sorgen.<br />
<br />
<img src="http://www.daimon.info/Flyer_D28_Final.jpg" border="0" alt="[Bild: Flyer_D28_Final.jpg]" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Sprachkurs vodgodisch II]]></title>
			<link>http://www.vodgorod.de/forum/showthread.php?tid=3759</link>
			<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 07:32:35 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.vodgorod.de/forum/showthread.php?tid=3759</guid>
			<description><![CDATA[...und nicht vergessen: <br />
Es geht weiter mit vodgodisch für Anfänger! <br />
<br />
Die (neue!) 2. Staffel von Ijon Tichy (nach den Sterntagebüchern von S. Lem) läuft heute wieder im ZDF. Leider hatte ich letzte Woche verschlafen, dass hier zu posten, aber man kann das versäumte auch auf der ZDF Mediathek gucken.<br />
<a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/aktuellste/1484248?bc=sts;suc" target="_blank">http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebe...bc=sts;suc</a><br />
<br />
&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;<br />
JON TICHY: RAUMPILOT 2. Staffel<br />
Die Sendetermine im Überblick<br />
ZDF<br />
Montag, 28. November 2011, 00.20 Uhr „Held von Kosmos“<br />
Montag, 28. November 2011, 00.45 Uhr „Shøpping“<br />
Montag, 5. Dezember 2011, 00.20 Uhr „Schön schaumig“<br />
Montag, 5. Dezember 2011, 00.45 Uhr „Biste-Fix Zeitblasen“<br />
Montag, 12. Dezember 2011, 23.55 Uhr „Sepulken verboten“<br />
Montag, 12. Dezember 2011, 00.20 Uhr „Das Erinnerungsstück“<br />
Montag, 19. Dezember 2011, 23.55 Uhr „Schein und Sein I“<br />
Montag, 19. Dezember 2011, 00.20. Uhr „Schein und Sein II“]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[...und nicht vergessen: <br />
Es geht weiter mit vodgodisch für Anfänger! <br />
<br />
Die (neue!) 2. Staffel von Ijon Tichy (nach den Sterntagebüchern von S. Lem) läuft heute wieder im ZDF. Leider hatte ich letzte Woche verschlafen, dass hier zu posten, aber man kann das versäumte auch auf der ZDF Mediathek gucken.<br />
<a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/aktuellste/1484248?bc=sts;suc" target="_blank">http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebe...bc=sts;suc</a><br />
<br />
&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;&lt;<br />
JON TICHY: RAUMPILOT 2. Staffel<br />
Die Sendetermine im Überblick<br />
ZDF<br />
Montag, 28. November 2011, 00.20 Uhr „Held von Kosmos“<br />
Montag, 28. November 2011, 00.45 Uhr „Shøpping“<br />
Montag, 5. Dezember 2011, 00.20 Uhr „Schön schaumig“<br />
Montag, 5. Dezember 2011, 00.45 Uhr „Biste-Fix Zeitblasen“<br />
Montag, 12. Dezember 2011, 23.55 Uhr „Sepulken verboten“<br />
Montag, 12. Dezember 2011, 00.20 Uhr „Das Erinnerungsstück“<br />
Montag, 19. Dezember 2011, 23.55 Uhr „Schein und Sein I“<br />
Montag, 19. Dezember 2011, 00.20. Uhr „Schein und Sein II“]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Wahre Vodgoden]]></title>
			<link>http://www.vodgorod.de/forum/showthread.php?tid=3758</link>
			<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 17:01:32 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.vodgorod.de/forum/showthread.php?tid=3758</guid>
			<description><![CDATA[Schaut euch das mal an, besonders ab der Minute 1,42......<img src="images/smilies/smile.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Smile" title="Smile" /><br />
<br />
<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=zds9gHLXVFM&amp;feature=related" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=zds9gHLXV...re=related</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Schaut euch das mal an, besonders ab der Minute 1,42......<img src="images/smilies/smile.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Smile" title="Smile" /><br />
<br />
<br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=zds9gHLXVFM&amp;feature=related" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=zds9gHLXV...re=related</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Fjodor Slava]]></title>
			<link>http://www.vodgorod.de/forum/showthread.php?tid=3757</link>
			<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 19:47:29 +0000</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://www.vodgorod.de/forum/showthread.php?tid=3757</guid>
			<description><![CDATA[Das erste Morgengrauen kündigte sich langsam am Horizont an, aber es würde noch einige Zeit vergehen, bis die Sonne endgültig über dem Berg aufging. Gelangweilt ging Vasili durch die Räume der Bibliothek in Dros Tiraz und fragte sich immer noch, warum in diesen Zeiten überhaupt ein Ryt abgestellt wurde, um in der Bibliothek zu wachen. Als hätten die dreckigen Wizis Interesse an Büchern. Wieder blickte er durch das kleine Fenster auf den Bergzug am Horizont. Es würde noch Ewigkeiten dauern, bis die Glocke der kleinen Biserica der Festung zum Gebet rief und erst danach würde es Frühstück geben.<br />
Der junge Ryt setzte sich auf einen der zahlreichen Stühle im Studierzimmer der Bibliothek und schaute umher. Im Vergleich zur großen Bibliothek in Frati Oras, war dies nur eine kleine Sammlung, aber es gab hier einige Bücher, auf die selbst die mächtige Schwester am Umbra Apa neidisch war. <br />
Durch die lange Abgeschiedenheiten Helsk während der Zeit der Steine, ein mächtiger Bergrutsch, der den Hauptpass in das Gebirge sperrte, konnten hier Bücher erhalten werden, die in der Hauptstadt auf Grund politischer Differenzen schnell verschwunden gingen. Vasili kannte die Lehrstunde von Piatr Alexej nur zu gut und es hatte ihn schon damals gelangweilt. Es waren nur Bücher, was interessierte ihn, was vor 200 Jahren war? Das Hier und Jetzt war entscheidend! Hier traf Stahl auf Stahl und seine Kameraden verbluteten an den Pässen.<br />
Er seufzte wieder und begann auf dem Stuhl zu kippeln. Aber wer fragte ihn schon? Er war nur ein kleiner Ryt, gerade frisch in den Orden aufgenommen und er war klug genug, seinen Vorgesetzten nicht zu widersprechen. Vasili entdeckte ein kleines Siegel auf dem Tisch vor ihm und drehte es neugierig zwischen den Fingern. Es gehörte Alexej und zeigte das Wappen der heiligen Kirche, er hatte es wohl vergessen nachdem er seine Briefe und Einträge gemacht hatte. Vasili überlegte kurz und beschloss Alexej den Siegelring persönlich wieder zu geben. Vielleicht hatte er damit einen Stein bei dem alten Mann im Brett. Grinsend warf er den Ring hoch, um ihn zu fangen und in seiner Tasche verschwinden zu lassen, verlor dabei aber kippelnd das Gleichgewicht und schlug der Länge nach in der Bibliothek hin. Schnell rappelte er sich wieder auf, glücklicherweise hatte ihn niemand gesehen, sonst wäre das Gelächter sicher groß gewesen. Aber wo war der Ring hin? Der junge Ryt nahm eine Kerze vom Tisch und versuchte die wahrscheinliche Flugrichtung des Rings nachzustellen. Das Regal hinter ihm schien besonders langweilige Bücher zu enthalten, denn dort war die Staubschicht besonders dich. "Soldabrechnung.." und ein unleserliches Jahr. Kein Wunder, dass das niemanden interessierte. Wahrscheinlich war der Ring unter dem Regal gelandet, dachte er und ging versuchte unter die Holzkonstruktion zu spähen. Da lag der kleine Wicht, natürlich ganz weit hinten. Er versuchte danach zu greifen, kam aber im ersten Versuch nicht heran. Fluchend legte er sich flach auf den Boden, um den ganzen Arm unter das Regal zu bekommen. Er konnte so nicht sehen wo er hin griff und betete zu den Dreyn, dass die Katze die Ratten und Mäuse in diesem Teil der Feste unter Kontrolle hatte. Seine Finger ertasteten eine Gegenstand, der aber nicht der Siegelring sein konnten. Vorsichtig zog er daran und mit etwas Widerstand brachte er eine Schriftrolle unter dem Regal zum Vorschein. Noch eine Abrechnung, dachte er und warf sie achtlos bei Seite. Dabei entrollte sie sich leicht und gab den Blick auf ein Siegel frei. Das Siegel des Dsaren. Bei den Dreyn, das konnte keine Soldabrechnung sein. Neugierig nach der die Schriftrolle wieder an sich und begann sie im Liegen zu lesen. Fjodor Slava, die Ehre des Fjodor, war sie betitelt und in kunstvollen Zeichen geschrieben.<br />
<br />
Das hektische Läuten der Glocken, die zum Morgengebet riefen, liessen Vasili von seiner Lektüre aufblicken. Er hatte nicht einmal gemerkt, wie schnell die Zeit vergangen war. Der Ryt sprang auf, um den den alten Alexej zu wecken, er hatte so viele Fragen zu dieser Schriftrolle. Wieso hatte wurden solche Dinge den Ryt nicht gelehrt? Dabei muss dieses Wissen schon mindestens 100 Jahre alt sein. Ohne auf seine Ablösung zu warten, stürzte er aus der Bibliothek und klopfte lautstark an der Tür zum Zimmer des Bibliothekars.<br />
<br />
<div style="text-align: center;">***</div>
<br />
Der alte Mann liess sich durch die zahlreichen Stimmen und die hektische Diskussion am Tisch nicht aus der Ruhe bringen. Hohe Vretreter der Ryt, der Biserica und des Hauses Melarikjev saßen in dem Saal der Festung und diskutierten laut stark. Jeder hatte die Schriftrolle gelesen und eine Meinung dazu. Sicher war nur, dass diese Schrift lange in Vergessenheit war. Niemand konnte sich an die Geschichte erinnern und auch in der Bibliothek von Frati Oras gab es keine Aufzeichnungen darüber. Wie aber der Inhalt zu deuten war, da gingen die Meinungen auseinander.<br />
<br />
Fjodor Slava erzählt die Geschichte des Dsarensohns Fjordor, der 75 n.S. dem Dsaren Yegor geboren wird. Fjodor war ein wilder, wütender Mann, der ständig in Streit verwickelt war. Bei einer dieser Streitigkeiten, ersticht er aus Rache einen Rytbruder im Schlaf, weil Fjodor in seine Verlobte verliebt war. Der Dsar ist erschüttert über diese Tat und will die Taten seines Sohnes nicht weiter schützen. Er ruft ihn zu sich und zusammen mit dem Pope der Biserica, nimmt er Fjodor die Ehre, bannt sie in ein Artefakt und verweist ihn des Landes. Aller Aufzeichnungen über Fjodor sollen verbrannt werden und sein Leben soll in Vergessenheit geraten. Der Ausgestossene wird an der Grenze zu Wisznirod ausgesetzt. Das Artefakt mit der Ehre Fjordors wird tief in den Mauern von Frati Oras eingeschlossen. <br />
Aber Fjodor stirbt aber nicht in der Wildnis, sondern kommt in Wiszinrod schnell an die Macht, einzig getrieben von dem Willen, seine Ehre wieder zu bekommen.<br />
Dem Mönch Reputin gelingt es später das Artefakt in seinen Besitz zu bekommen und für seine Machenschaften zu missbrauchen. Nach dem Tod des wahnsinnigen Popen verschwindet auch das Artefakt im Lauf der Geschichte.<br />
<br />
Die Stimmen wurden lauter und die Diskussion im Saal wurde immer hitziger, schliesslich räusperte sich Alexej leise. Wie von einem Zauber getroffen, verstummten alle plötzlich und blickten den alten Mann neugierig an.<br />
<br />
"Brüder und Schwestern, dies ist ein Schriftstück von ungeheuerlichem wert, wie ihr sicher wisst. Ich habe in der Zwischenzeit Nachforschungen in unseren Archiven und in Frati Oras gemacht und seine Echtheit steht fast völlig außer Zweifel. Eine gute Zahl an Hinweisen und Indizien deuten darauf hin, dass Fjodor tatsächlich der Sohn Yegors war und dieser nicht - wie bisher in den Schriften verzeichnet -  kinderlos gestorben ist."<br />
Mit dieser Feststellung erntet er Kopfschütteln und leises Gemurmel im Saal, aber niemand wagt die Stimme zu erheben.<br />
<br />
"Wichtiger als diese Änderung der Dsaren-Geschichte, so erschütternd sie auch sein mag, ist Fjodors Slava selbst. Was immer Reputin auch damit gemacht hat, es hat sich zu einem mächtigen Artefakt entwickelt, ein Artfakt, dass die Ehre eine Vodgoden und damit seine Verbindung zum Land in sich bindet. Fjodor hat Wiszinrod unter dem Namen Fedja, der Wütende, zu dem gemacht was wir heute kennen und fürchten. Das was Wisznirod fehlt ist die Einheit zum Land und nun wissen wir auch warum. Schlimmer noch, das Artefakt ist der Grund warum Wiszinrod wieder und wieder angreift. Sollten es in ihre Hände fallen, können sie die gleiche Verbindung zum Land herstellen, wie wir zu <br />
Mütterchen Vodgorod. Das wäre das Ende unseres geliebten Landes. Diesem Artefakt in Verbindung mit ihren dämonischen Umtrieben wären wir nicht gewachsen."<br />
<br />
Die Ryt im Raum standen empört auf und schlugen mit der Faust auf den Tisch. So eine Beleidigung hatten sie noch nie gehört. Sie waren Wehr und Waffe des Landes, nichts und niemand konnte sie überwinden!<br />
<br />
Alexej verwies sie beruhigend wieder auf die Plätze.<br />
<br />
"Ich weiß um Eure Stärke verehrte Brüder und Schwestern. Niemand will sie in Zweifel stellen. Aber wir haben es hier mit der Ehre des Landes zu tun. Eine Ehre, die größer ist als unser gemeinsames Streben. Wir müssen Fjodors Slava vor ihnen finden, denn nur so werden die Angriffe aufhören und wir können den Frieden wieder herstellen. Ich habe bereits die besten Gelehrten des Landes zusammengerufen. Zusammen mit den Elaniten versuchen sie den Ort auszumachen, wo sich Fjodor Slava befinden könnte. Wir haben aber nur wage Hinweise. Viele werden sich als falsch erweisen. Vielleicht ist das Artefakt schon lange zerstört und wir suchen nur einen Mythos. Die reine Idee von Ehre und es handelt sich nur um ein Märchen. Aber wir müssen sicher gehen! Daher habe müssen wir Vodgoden in alle bekannten Länder der Welt entsenden, um Fjodor Slava zu finden. Das Haus Melarikev hat bereits seine Unterstützung zugesichert und wird bald die ersten Brüder und Schwestern entsenden."<br />
<br />
"Vodgorod ist das Land! Das Land ist Vodgorod!", halte es durch den Saal. Eilig verliessen die versammelten Vodgoden Dros Tiraz. Sie mussten diese Nachricht im Land bekannt machen und Kinder des Landes in die ganze Welt entsenden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Das erste Morgengrauen kündigte sich langsam am Horizont an, aber es würde noch einige Zeit vergehen, bis die Sonne endgültig über dem Berg aufging. Gelangweilt ging Vasili durch die Räume der Bibliothek in Dros Tiraz und fragte sich immer noch, warum in diesen Zeiten überhaupt ein Ryt abgestellt wurde, um in der Bibliothek zu wachen. Als hätten die dreckigen Wizis Interesse an Büchern. Wieder blickte er durch das kleine Fenster auf den Bergzug am Horizont. Es würde noch Ewigkeiten dauern, bis die Glocke der kleinen Biserica der Festung zum Gebet rief und erst danach würde es Frühstück geben.<br />
Der junge Ryt setzte sich auf einen der zahlreichen Stühle im Studierzimmer der Bibliothek und schaute umher. Im Vergleich zur großen Bibliothek in Frati Oras, war dies nur eine kleine Sammlung, aber es gab hier einige Bücher, auf die selbst die mächtige Schwester am Umbra Apa neidisch war. <br />
Durch die lange Abgeschiedenheiten Helsk während der Zeit der Steine, ein mächtiger Bergrutsch, der den Hauptpass in das Gebirge sperrte, konnten hier Bücher erhalten werden, die in der Hauptstadt auf Grund politischer Differenzen schnell verschwunden gingen. Vasili kannte die Lehrstunde von Piatr Alexej nur zu gut und es hatte ihn schon damals gelangweilt. Es waren nur Bücher, was interessierte ihn, was vor 200 Jahren war? Das Hier und Jetzt war entscheidend! Hier traf Stahl auf Stahl und seine Kameraden verbluteten an den Pässen.<br />
Er seufzte wieder und begann auf dem Stuhl zu kippeln. Aber wer fragte ihn schon? Er war nur ein kleiner Ryt, gerade frisch in den Orden aufgenommen und er war klug genug, seinen Vorgesetzten nicht zu widersprechen. Vasili entdeckte ein kleines Siegel auf dem Tisch vor ihm und drehte es neugierig zwischen den Fingern. Es gehörte Alexej und zeigte das Wappen der heiligen Kirche, er hatte es wohl vergessen nachdem er seine Briefe und Einträge gemacht hatte. Vasili überlegte kurz und beschloss Alexej den Siegelring persönlich wieder zu geben. Vielleicht hatte er damit einen Stein bei dem alten Mann im Brett. Grinsend warf er den Ring hoch, um ihn zu fangen und in seiner Tasche verschwinden zu lassen, verlor dabei aber kippelnd das Gleichgewicht und schlug der Länge nach in der Bibliothek hin. Schnell rappelte er sich wieder auf, glücklicherweise hatte ihn niemand gesehen, sonst wäre das Gelächter sicher groß gewesen. Aber wo war der Ring hin? Der junge Ryt nahm eine Kerze vom Tisch und versuchte die wahrscheinliche Flugrichtung des Rings nachzustellen. Das Regal hinter ihm schien besonders langweilige Bücher zu enthalten, denn dort war die Staubschicht besonders dich. "Soldabrechnung.." und ein unleserliches Jahr. Kein Wunder, dass das niemanden interessierte. Wahrscheinlich war der Ring unter dem Regal gelandet, dachte er und ging versuchte unter die Holzkonstruktion zu spähen. Da lag der kleine Wicht, natürlich ganz weit hinten. Er versuchte danach zu greifen, kam aber im ersten Versuch nicht heran. Fluchend legte er sich flach auf den Boden, um den ganzen Arm unter das Regal zu bekommen. Er konnte so nicht sehen wo er hin griff und betete zu den Dreyn, dass die Katze die Ratten und Mäuse in diesem Teil der Feste unter Kontrolle hatte. Seine Finger ertasteten eine Gegenstand, der aber nicht der Siegelring sein konnten. Vorsichtig zog er daran und mit etwas Widerstand brachte er eine Schriftrolle unter dem Regal zum Vorschein. Noch eine Abrechnung, dachte er und warf sie achtlos bei Seite. Dabei entrollte sie sich leicht und gab den Blick auf ein Siegel frei. Das Siegel des Dsaren. Bei den Dreyn, das konnte keine Soldabrechnung sein. Neugierig nach der die Schriftrolle wieder an sich und begann sie im Liegen zu lesen. Fjodor Slava, die Ehre des Fjodor, war sie betitelt und in kunstvollen Zeichen geschrieben.<br />
<br />
Das hektische Läuten der Glocken, die zum Morgengebet riefen, liessen Vasili von seiner Lektüre aufblicken. Er hatte nicht einmal gemerkt, wie schnell die Zeit vergangen war. Der Ryt sprang auf, um den den alten Alexej zu wecken, er hatte so viele Fragen zu dieser Schriftrolle. Wieso hatte wurden solche Dinge den Ryt nicht gelehrt? Dabei muss dieses Wissen schon mindestens 100 Jahre alt sein. Ohne auf seine Ablösung zu warten, stürzte er aus der Bibliothek und klopfte lautstark an der Tür zum Zimmer des Bibliothekars.<br />
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<div style="text-align: center;">***</div>
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Der alte Mann liess sich durch die zahlreichen Stimmen und die hektische Diskussion am Tisch nicht aus der Ruhe bringen. Hohe Vretreter der Ryt, der Biserica und des Hauses Melarikjev saßen in dem Saal der Festung und diskutierten laut stark. Jeder hatte die Schriftrolle gelesen und eine Meinung dazu. Sicher war nur, dass diese Schrift lange in Vergessenheit war. Niemand konnte sich an die Geschichte erinnern und auch in der Bibliothek von Frati Oras gab es keine Aufzeichnungen darüber. Wie aber der Inhalt zu deuten war, da gingen die Meinungen auseinander.<br />
<br />
Fjodor Slava erzählt die Geschichte des Dsarensohns Fjordor, der 75 n.S. dem Dsaren Yegor geboren wird. Fjodor war ein wilder, wütender Mann, der ständig in Streit verwickelt war. Bei einer dieser Streitigkeiten, ersticht er aus Rache einen Rytbruder im Schlaf, weil Fjodor in seine Verlobte verliebt war. Der Dsar ist erschüttert über diese Tat und will die Taten seines Sohnes nicht weiter schützen. Er ruft ihn zu sich und zusammen mit dem Pope der Biserica, nimmt er Fjodor die Ehre, bannt sie in ein Artefakt und verweist ihn des Landes. Aller Aufzeichnungen über Fjodor sollen verbrannt werden und sein Leben soll in Vergessenheit geraten. Der Ausgestossene wird an der Grenze zu Wisznirod ausgesetzt. Das Artefakt mit der Ehre Fjordors wird tief in den Mauern von Frati Oras eingeschlossen. <br />
Aber Fjodor stirbt aber nicht in der Wildnis, sondern kommt in Wiszinrod schnell an die Macht, einzig getrieben von dem Willen, seine Ehre wieder zu bekommen.<br />
Dem Mönch Reputin gelingt es später das Artefakt in seinen Besitz zu bekommen und für seine Machenschaften zu missbrauchen. Nach dem Tod des wahnsinnigen Popen verschwindet auch das Artefakt im Lauf der Geschichte.<br />
<br />
Die Stimmen wurden lauter und die Diskussion im Saal wurde immer hitziger, schliesslich räusperte sich Alexej leise. Wie von einem Zauber getroffen, verstummten alle plötzlich und blickten den alten Mann neugierig an.<br />
<br />
"Brüder und Schwestern, dies ist ein Schriftstück von ungeheuerlichem wert, wie ihr sicher wisst. Ich habe in der Zwischenzeit Nachforschungen in unseren Archiven und in Frati Oras gemacht und seine Echtheit steht fast völlig außer Zweifel. Eine gute Zahl an Hinweisen und Indizien deuten darauf hin, dass Fjodor tatsächlich der Sohn Yegors war und dieser nicht - wie bisher in den Schriften verzeichnet -  kinderlos gestorben ist."<br />
Mit dieser Feststellung erntet er Kopfschütteln und leises Gemurmel im Saal, aber niemand wagt die Stimme zu erheben.<br />
<br />
"Wichtiger als diese Änderung der Dsaren-Geschichte, so erschütternd sie auch sein mag, ist Fjodors Slava selbst. Was immer Reputin auch damit gemacht hat, es hat sich zu einem mächtigen Artefakt entwickelt, ein Artfakt, dass die Ehre eine Vodgoden und damit seine Verbindung zum Land in sich bindet. Fjodor hat Wiszinrod unter dem Namen Fedja, der Wütende, zu dem gemacht was wir heute kennen und fürchten. Das was Wisznirod fehlt ist die Einheit zum Land und nun wissen wir auch warum. Schlimmer noch, das Artefakt ist der Grund warum Wiszinrod wieder und wieder angreift. Sollten es in ihre Hände fallen, können sie die gleiche Verbindung zum Land herstellen, wie wir zu <br />
Mütterchen Vodgorod. Das wäre das Ende unseres geliebten Landes. Diesem Artefakt in Verbindung mit ihren dämonischen Umtrieben wären wir nicht gewachsen."<br />
<br />
Die Ryt im Raum standen empört auf und schlugen mit der Faust auf den Tisch. So eine Beleidigung hatten sie noch nie gehört. Sie waren Wehr und Waffe des Landes, nichts und niemand konnte sie überwinden!<br />
<br />
Alexej verwies sie beruhigend wieder auf die Plätze.<br />
<br />
"Ich weiß um Eure Stärke verehrte Brüder und Schwestern. Niemand will sie in Zweifel stellen. Aber wir haben es hier mit der Ehre des Landes zu tun. Eine Ehre, die größer ist als unser gemeinsames Streben. Wir müssen Fjodors Slava vor ihnen finden, denn nur so werden die Angriffe aufhören und wir können den Frieden wieder herstellen. Ich habe bereits die besten Gelehrten des Landes zusammengerufen. Zusammen mit den Elaniten versuchen sie den Ort auszumachen, wo sich Fjodor Slava befinden könnte. Wir haben aber nur wage Hinweise. Viele werden sich als falsch erweisen. Vielleicht ist das Artefakt schon lange zerstört und wir suchen nur einen Mythos. Die reine Idee von Ehre und es handelt sich nur um ein Märchen. Aber wir müssen sicher gehen! Daher habe müssen wir Vodgoden in alle bekannten Länder der Welt entsenden, um Fjodor Slava zu finden. Das Haus Melarikev hat bereits seine Unterstützung zugesichert und wird bald die ersten Brüder und Schwestern entsenden."<br />
<br />
"Vodgorod ist das Land! Das Land ist Vodgorod!", halte es durch den Saal. Eilig verliessen die versammelten Vodgoden Dros Tiraz. Sie mussten diese Nachricht im Land bekannt machen und Kinder des Landes in die ganze Welt entsenden.]]></content:encoded>
		</item>
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